Lingam Massage - Tantramassage Zürich

Die Lingam-Massage ist eine auf taoistischem Gedankengut basierende fundierte Massage des männlichen Genitalbereichs. Hier wird nicht nur der Penis des Mannes, sonder auch seine Prostata massiert.

Mit achtsamen, sinnlichen und energetisierenden Berührungen bringt die Lingam-Massage die sexuellen Energien in Fluss. Dabei werden auch die Reflexzonen des Lingams gekonnt und bewusst aktiviert, was sich stärkend und entspannend auf den ganzen Körper auswirkt.

Das Wort Lingam ist ein Sanskritbegriff und benennt den gesamten männlichen Genitalbereich, vom Penis über den Hoden bis zur Prostata. Ein Begriff der gerne gewählt wird, weil dieses Wort bereits historisch liebevolle Zuwendung und Verehrung beinhaltet.

Diese spirituell-erotische Körperarbeit wurde vor allem von dem Theologen und Sexualforscher Dr. Joseph Kramer aus Kalifornien erschaffen, inspiriert durch die Lehren des Taoismus. Verfeinert und weiterentwickelt wurde diese Lingam-Massagekunst von vielen professionellen Anbietern auch im deutschsprachigen Bereich. Die Lingam-Massage bildet den integralen Abschluss einer sinnlichen Ganzkörpermassage und findet in einem klar definierten Rahmen, ohne sexuellen Austausch statt. In liebevoller, präsenter Atmosphäre bietet die Lingam-Massage den Männern die Chance, ganz neue Wege und Berührungsqualitäten in ihrer Sexualität kennen zu lernen, sowie sich in ihrer Männlichkeit vollkommen akzeptiert und angenommen zu fühlen.

Männer und Frauen lernen durch diese Berührungskunst mehr und mehr verstehen, dass der Lingam wie ein vielseitiges und sensibles „Liebesorgan“ und nicht nur wie ein „Funktionsorgan“ berührt und behandelt werden möchte. Dadurch dass es bei dieser Massage nur ein Empfangen gibt und somit allein die Bedürfnisse des Mannes im Vordergrund stehen, lernt der Mann sich selbst und seine Wünsche besser kennen. So entdeckt er die innewohnende Freiheit und Unabhängigkeit in seiner Sexualität und somit echte Liebesfähigkeit. Ein Mann der sich selbst und seinen Lingam gut kennt, kann seine Männlichkeit kommunizieren und gleichzeitig für das Weibliche da sein.

Die  Lingam-Massage beginnt mit einem Begrüßungsritual, dann wird der ganze Körper mal dynamisch massiert und mal sinnlich berührt. Im Dialog mit einer erfahrenen Masseurin werden die verschiedenen Bereiche des Lingams in die Massage mit einbezogen. Eine tiefe, bewusst geleitete Atmung wird zur Erweiterung des sexuellen und spirituellen Erlebens angeregt und die eigene Lust angenommen und gefeiert.

Die Lingammassage ist ein Aufbruch in eine neue männliche sexuelle Hingabe, in der es um Entspannung, um Loslassen geht. Es geht darum, die Dinge geschehen zu lassen, statt zu erwarten, dass bei bestimmten Berührungen oder Worten eingeübte Verhaltensmuster abgespielt werden, die im männlichen Selbstverständnis eine vermeintliche Sicherheit darstellen.

Die Einweihung in eine verehrungsvolle, die Energie erweiternde passive Lust ist eine Herausforderung, sich ganz der Empfänglichkeit hinzugeben. Es geht darum, eine tiefere Wahrnehmung der eigenen sexuellen Potenz/ Lebenskraft und einen Anstieg sexueller Er-Füllung zu erleben.

Der lustvolle und vielleicht auch anspruchsvolle Teil der Massage besteht darin, das eventuell vorhandene Einbahnstraßendenken (Berührung – Erregung – Orgasmus = Ejakulation) als solches zu erkennen und loszulassen zu Gunsten einer stetig wachsenden Fülle orgastischer Energie im gesamten Organismus.

Vielleicht macht es am Anfang noch keinen großen Spaß, auf die gewohnte Ejakulation (in der sich die aufgebaute sexuelle Spannung entlädt) zu verzichten. Bis zu dem Zeitpunkt ... an dem das Ziel der Berührung sich auflöst in der Hingabe an das Hier und Jetzt - die Empfindungen sich erweitern hin zu einem orgastischen Empfinden im ganzen Körper.

Das Geschenk ist groß, und zwar nicht nur im Bereich der sexuellen Lust, sondern auch hinsichtlich des täglichen Seins mit allem was ist, auf das sich die verinnerlichte, angewachsene Lebens-Lust nun ausdehnt. Die Gnade der Hingabe wird Teil und Ergänzung unserer westlichen Prägung des Schaffens und Tuns.

 

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